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  Gesundheitstechnische Gesellschaft e.V.
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Veranstaltungen 2022

Datum Thema
20.01.22 Architektur statt Antibiotika – Zukunft des Krankenhausbaus
Dr.-Ing. Architekt Wolfgang Sunder, TU Braunschweig

Das Institut für Konstruktives Entwerfen, Industrie- und Gesundheitsbau (IKE) der TU Braunschweig hat sich zu einem zentralen Lehr- und Forschungsbereich für den Gesundheitsbau in Deutschland und einen zukunftsfähigen Krankenhausbau entwickelt. Die Spezialisierung ‚bauliche Infektionsprävention‘ schließt Untersuchungen sowohl zu bautechnischen und konstruktiven Entscheidungen als auch Überlegungen zu einer Optimierung der Prozessplanung ein. Der Fachvortrag liefert außerdem Antworten zu wichtigen Fragen des baulichen und infrastrukturellen Krisenmanagements, die ebenso am IKE erarbeitet werden und die aufgrund der aktuellen Ausbreitung des Corona-Virus dringend benötigt werden.

Im Rahmen der Nachwuchsförderung stellt Leon Zimmermann, TU Braunschweig, das Thema seiner Bachelorarbeit vor: Allgemeinkrankenhaus für tropische Klimazonen - Exemplarisch geplant in Zentralvietnam

17.02.22 Instationäre und stationäre thermische Behaglichkeit - Grenzen von Strahlungssystemen
Prof. Dr.-lng. habil. Joachim Seifert, IfE TU Dresden

Thermische und hygienische Behaglichkeit ist das Ziel, welches mit technischen Systemen im Raum erreicht werden soll. Im Vortrag wird der Aspekt der thermischen Behaglichkeit aufgegriffen und hier speziell transiente Vorgänge betrachtet. Zusätzlich werden Aspekte zu maximalen Deckenoberflächentemperaturen präsentiert, die aus einer neuen Behaglichkeitsuntersuchung resultieren. Die Ergebnisse liefern wichtige Randbedingungen für die Auslegung und für den Betrieb von bauteilintegrierten Systemen im Gebäudebereich.

Im Rahmen der Nachwuchsförderung stellt Dipl.-Ing. Maximilian Beyer, TU Dresden, das aktuelle Forschungsprojekt PL-Reg vor: Bewertung hybrider Energieerzeuger inklusive eines plattformübergreifenden Systemreglers für den Gebäudebereich.

17.03.22
18 Uhr
Hygieneinspektion an RLT-Anlagen –
Normative Neuerungen, praktischer Ablauf und typische Mängel

Dipl.-Ing. (FH) Florian Hübner, Berlin, TÜV Rheinland

Die Hygiene(erst)inspektion nach VDI 6022 hat insbesondere in Zeiten der Corona-Pandemie als Gradmesser der hygienischen Sicherheit von Lüftungsanlagen an Bedeutung gewonnen. Mit der Herausgabe des Blatt 2 der VDI MT 6022 im vergangenen Jahr wurde außerdem erstmals eine zeitliche Befristung der Qualifikation nach VDI 6022 festgelegt - mit weitreichenden Folgen für Zertifikatsinhaber. Diese und weitere normative Neuerungen aus der aktuellen Norm werden ebenso vorgestellt, wie der praktische Ablauf einer Inspektion, der Nutzen für den Betreiber und die häufigsten Mängel anhand von Beispielen aus der Praxis.

Dipl.-Ing (FH) Florian Hübner ist bauordnungsrechtlich anerkannter Prüfsachverständiger für RLT-/RWA-Anlagen.
01.04.2022
11:30 Uhr
2. GG Lunch
Wasserbehandlung im Wandel der Zeit am Beispiel ausgeführter Projekte

Alexander Piesche, Geyern

Der Vortrag behandelt Verfahren der Wasserbehandlung im Bereich der Trinkwasserbehandlung nach dem Wasserzähler im privaten- und gewerblichen Wohnungsbau sowie in öffentlichen Trinkwasserinstallationen der Liegenschaften der öffentlichen Hand. Es werden verschiedene Möglichkeiten vorgestellt, das Wasser für bestimmte Zwecke zu verändern und zu konditionieren. Dabei wird auf die Betreiberverantwortung, die Gesetzeslage der TrinkwV sowie die technischen Regeln der verschiedenen Normungsreihen eingegangen. An praktischen Beispielen wird gezeigt, wann und wo welche Verfahren zum Einsatz kommen mit welchen Vor-/Nachteilen für die Qualität des Trinkwassers und Beschaffenheit für den menschlichen Gebrauch. Es wird die Implikation des Kalkes auf die CO2- Problematik erläutert, anhand eines Experiments verdeutlicht und ein realisiertes Projekt mit zentralen Großanlagen vorgestellt.

Alexander Piesche ist externer Vertriebsleiter Watercryst Wassertechnik GmbH, Vertriebsleiter Pro Trenn GmbH und Inhaber der Firma AP-Vertriebskontor.
28.04.22
16 Uhr
Nur für Mitglieder:
online | Jahreshauptversammlung 2022 der Gesundheitstechnischen Gesellschaft e.V. (GG) via Zoom


GG-Mitglieder können sich an der Jahreshauptversammlung 2022 online oder per Briefwahl beteiligen. Die online-Teilnahme ist nur nach bestätigter Anmeldung möglich.
28.04.22
18 Uhr
Bewertung von Entrauchungsanlagen unter unsicheren Randbedingungen
Dr.-Ing. Mark Wesseling, Aachen

Die Leistungsfähigkeit von Rauchabzugsanlagen hängt von unterschiedlichen Randbedingungen ab, die – wie beispielsweise das Wetter - kaum vorhersagbar sind und einer großen Streuung unterliegen. Diese Unsicherheit wird im Planungsprozess nach aktuellem Stand der Technik nicht hinreichend berücksichtigt. Zur Schließung dieser Lücke im Planungsprozess wird ein neues simulatives Verfahren vorgestellt, das eine realitätsnahe Streuung der Randbedingungen zur Beschreibung des Brandherds sowie des Wetters berücksichtigt. Als Anwendungsbeispiel wird für eine einfache Gebäudegeometrie ein Vergleich zwischen natürlichen und maschinellen Rauchabzugsanlagen vorgestellt.

Mark Wesseling promovierte 2020 an der RWTH Aachen zum Thema "Probabilistische Bewertung von Entrauchungsanlagen".
06.05.22
11.30 Uhr
3. GG Lunch
Konzepte für Entrauchung und Schadstofferfassung – Labor, Simulation, Praxistest

Dr.-Ing. Bruno Lüdemann und Dipl.-Ing. Peter Thiel, Hamburg,
Rud. Otto Meyer Technik GmbH & Co. KG

Die Forschung und Entwicklung der ROM Technik entwickelt mit rund 50 Jahren Erfahrung Lösungen für die Schadstofferfassung und Entrauchung. Im wärme- und strömungstechnischen Labor in Hamburg werden die Konzepte im Versuch geprüft und optimiert – die Ergebnisse werden oft in Vor-Ort-Versuchen im gebauten Objekt mit Rauchversuchen abgenommen. Parallel nutzt die ROM F&E schon seit 80er-Jahren die Möglichkeiten der CFD-Simulation, um Entrauchungsszenarien in komplexen Geometrien dynamisch durchzuspielen. Der Vortrag gibt einen Einblick in verschiedene Referenzprojekte und die Arbeitsweise der ROM F&E.
12.05.22
18 Uhr
FAQ - Der Water-Safety-Plan (WSP) in Theorie und Praxis
Workshop mit Robert Kutzleb, Technisches Gebäudemanagement Stadt Viersen, und Christian Strehlow, Sachverständiger für Haustechnik, Berlin

Der Water-Safety-Plan (WPS) sorgt zukünftig nach der Umsetzung für eine umfassende Kenntnis über die jeweilige Trinkwasser-Installation, deckt mögliche Schwachstellen im Trinkwassersystem auf und liefert Entscheidungsgrundlagen bei Investitionen. Die geforderte Umsetzung wird aus Sicht eines Water-Safety-Plan-Teams (Betreiber, Sachverständiger) betrachtet.


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Weitere Informationen erteilt Ihnen jederzeit gerne die Geschäftsstelle der Gesundheitstechnischen Gesellschaft e.V. (GG).

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