GG e.V.

Bewertung von Entrauchungsanlagen unter unsicheren Randbedingungen

Themenbeiträge und Mitschnitt zu den Vorträgen vom 28.04.2022, Dipl.-Ing (FH) Dirk Borrmann, TÜV Rheinland (Berlin), und Dr.-Ing. Mark Wesseling, Aachen

Vortrag 1 – Entrauchungsanlagen (ugs.) bzw. Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA) oder treffender Rauchabzugsanlagen dienen im vorbeugenden und anlagentechnischen Brandschutz der Begrenzung der Rauchausbreitung im Gebäude, der Reduzierung der Wärmebelastung der Baukonstruktion (Wärmeabzüge), der Rettung von Personen und für die Feuerwehr zur Unterstützung bei der Brandbekämpfung. Dirk Borrmann beleuchtet in seinem Vortrag die Wirkungsweise unterschiedlicher Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA), bauordnungsrechtliche Anforderungen, Zustände in der Praxis und gibt ein Fazit zur Anlagen-Bemessung.

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Vortrag 2 – Die Leistungsfähigkeit von Rauchabzugsanlagen hängt von unterschiedlichen Randbedingungen ab, die – wie beispielsweise das Wetter – kaum vorhersagbar sind und einer großen Streuung unterliegen. Diese Unsicherheit wird im Planungsprozess nach aktuellem Stand der Technik nicht hinreichend berücksichtigt. Zur Schließung dieser Lücke im Planungsprozess wird ein neues simulatives Verfahren vorgestellt, das eine realitätsnahe Streuung der Randbedingungen zur Beschreibung des Brandherds sowie des Wetters berücksichtigt. Als Anwendungsbeispiel wird für eine einfache Gebäudegeometrie ein Vergleich zwischen natürlichen und maschinellen Rauchabzugsanlagen vorgestellt.

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